Der DAX und der EuroStoxx 50 erleben nach den angekündigten Strafzöllen von Donald Trump einen drastischen Kursrückgang. Die Börsenverluste betrafen sowohl deutsche Unternehmen als auch führende europäische Firmen, die durch die neuen Handelsbarrieren schwer belastet werden. Besonders Unternehmen, die auf den internationalen Markt angewiesen sind, müssen mit höheren Produktionskosten und sinkenden Exporten rechnen.
DAX fällt um 2,5 Prozent – Verluste in Milliardenhöhe
Der DAX, als wichtigster Aktienindex Deutschlands, hat einen massiven Rückgang von 2,5 Prozent verzeichnet, was einen Verlust von etwa 41 Milliarden Euro in der Marktkapitalisierung bedeutet. Besonders Unternehmen, die global tätig sind, wie Adidas, Volkswagen und BASF, haben mit den Zollmaßnahmen zu kämpfen. Adidas musste einen 9-prozentigen Rückgang hinnehmen, was einem Verlust von 3 Milliarden Euro in seiner Marktkapitalisierung entspricht. Der DAX wird von Marktteilnehmern zunehmend als unsicher eingestuft, da die Zollpolitik Trumps die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen infrage stellt.
Die Zölle auf europäische Produkte, insbesondere 20 Prozent für Importe aus der EU, könnten die Handelsbeziehungen mit den USA erheblich belasten. Volkswagen und BMW sind als Automobilhersteller besonders anfällig, da die Zölle die Kosten für die Fahrzeugproduktion in Europa erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten verringern.
EuroStoxx 50: Europa spürt den Handelskrieg
Auch der EuroStoxx 50, der die 50 größten europäischen Unternehmen umfasst, reagierte auf Trumps Zollankündigungen mit einem Verlust von über 3 Prozent. Der Index fiel aufgrund der politischen Unsicherheit und der erhöhten Handelsbarrieren um fast 140 Milliarden Euro in einem einzigen Handelstag. Diese massiven Verluste auf dem EuroStoxx 50 zeigen, wie stark die europäische Wirtschaft unter den Zollstreitigkeiten leidet.
Die europäischen Unternehmen reagieren besorgt, da die Zölle die Kosten und den Preisdruck erhöhen könnten. Besonders Unternehmen aus der Chemie-, Automobil- und Luftfahrtindustrie sind gefährdet, da sie stark auf Importe und Exporte angewiesen sind. Analysten warnen, dass die Zollpolitik Trumps langfristig die Wachstumsprognosen für die europäische Wirtschaft negativ beeinflussen könnte.